München, DAK und Health Care Bayern e.V: "Senior Health, Herausforderung für Versorgung und Prävention"

Freitag, 24. November 2017

 

- Teilnahme: B.Bührlen

- Programm

- Kommentar:
Ausführlich wurde von ausgewiesenen Experten dargestellt, wie die voraussichtliche demografische Entwicklung verlaufen wird, wieviel altersbedingte Erkankungen unser gesundheits-und Pflegesystem kosten wird und wie sich gezielte Prävention bezahlt macht, das heisst, wieviel Geld damit eingespart werden kann.
Der ökonomische Aspekt des Themas stand absolut im Vordergrund.
Eine Einbeziehung älterer Menschen und ihres sozialen Umfeldes, also auch von Angehörigen, war nicht vorgesehen.
Es wurde auch nicht klar , ob die präventiven Angebote freiwillig oder verpflichtend sein sollen. 
Bei "der Pflege" wurde ausschließlich die professionele Pflege angesprochen. Ist Angehörigenpflege mangels finanzieller Aspekte kein Thema?
Insgesamt ist Prävention  stark segmentiert, es gibt wenig schnittstellenübergreifenden Austausch zwischen Kassen, Leistungserbringern, Wissenschaft und Gesellschaft, d. h. Bürgern als Hauptpersonen, als Auftraggeber und und als Finanziers der Präventionsmaßnahmen.

 

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