Nürnberg, Konferenz: "Pflegegipfel 2017"

Donnerstag, 13. Juli 2017
Foto: Kornelia Schmid

Foto: Kornelia Schmid

- Statement Podium: B.Bührlen

- Programm

- Bericht Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
- Bericht Bayerische Staatsregierung

- Presse
   - Bericht Sat 1 mit Statement B.Bührlen
   - BR 24 mit Hörerkommentar B.Bührlen

- Kommentar:
Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat zum Pflegegipfel 2017 Experten aus professioneller Pflege, aus Wissenschaftaus aus der Pflege- und Gesundheitswirtschft, von Krankenkassen, Verwaltungen, von Interessensvertretungen und aus der Politik eingeladen.
Da auch in Bayern immer mehr Menschen auf Pflege angewiesen sind, sollten und wollten die Verantwortlichen auf dem Pflegegipfel 2017 über Konsequenzen diskutieren.
Bei einer Diskussion sollte Zeit für Rede und Gegenrede sein. Diese Zeit stand leider nur in sehr beschränktem Maße zur Verfügung.
Wissenschaftler sprachen über ihre Erkenntnisse zum Thema Mensch und Pflege. Politiker erläuterten den Zuhörern nicht zum ersten Mal die Vorzüge  neuer  Gesetze,  Moderatoren gaben sich Mühe Podiumsdiskussionen  konfliktvermeidend zu begleiten.
Diskussionen fanden  dennoch statt: Auf den Gängen, den Treppen und Fluren des großzügig angelegten Kongressgeländes. 
Hervorzuheben ist auch die gute Sorge für das leibliche Expertenwohl.
Ein wertschätzend für alle Anwesenden stattfindender "Staatsempfang" bei dem Staatsministerin Melanie Huml mit den Gästen ins Gespräch kam ist ebenfalls positiv hervorzuheben.
Das Thema "Angehörigenpflege" allerdings war  absolut unterrepräsentiert. Offensichtlich wird die Brisanz des Themas noch nicht in der ganzen Dimension wahrgenommen. Hat man von politischer Seite Angst schlafende Hunde zu wecken wenn man  diesem Zentralaspekt der Pflege mehr Raum geben würde? 
Den politischen Kopf in den System-Sand zu stecken kann und wird auf Dauer keine Lösung sein: Auch lange schlafende Hunde wachen irgendwann auf!