Berlin, Abschlussveranstaltung Projekt "Förderung von Nachbarschaftshilfe durch Servicepunkte"

Montag, 29. Juni 2020

 

- Teilnahme: Brigitte Bührlen

- Programm

Projekt

- Kommentar: 
Eine interessante Veranstaltung unter den Rahmenbedingungen von Covid-19: Die Veranstaltung fand mit physischer Präsenz in Berlin statt, für die nicht vor Ort Teilnehmenden wurde sie online übertragen.
Das vom Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) durchgeführte und vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt ist in sich stimmig und dort, wo es eingeführt wurde sicherlich hilfreich für die Alltagsunterstützung von pflegenden Angehörigen.
Problematisch erscheint, dass es als Projekt nicht sicher nachhaltig und nicht flächendeckend eingeführt werden kann.
Es gibt viele punktuelle Ansätze, aber leider keinen Gesamtplan, keine verlässliche Nachhaltigkeit von Angeboten.
Fazit:
Die Veranstaltung war interessant, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verlieh ihr mit seiner Anwesenheit Wichtigkeit. Die Nachhaltigkeit und der flächendeckende, verlässliche,  individuelle Nutzen für pflegende Angehörige wird sich zeigen.

Grundsätzliches Problem bei Projekten aus WIR! Sicht :
Nutzer, Pflegende Angehörige, sind nur am Rande in Projekt-Entwicklungen mit eingebunden. Ihre tagtägliche ERFAHRUNG wird nicht als Ressource gesehen. Diese Ressource aber ist unabdingbar wichtig für die Entwicklung durchgängig einsetzbarer Unterstützungsangebote und vor allem deren nachhaltige Akzeptanz durch Nutzer.